Häufig gestellte Fragen


HoodyLCR (22)

FAQ zum Hoody Least Cost Router

Der HoodyLCR ist eine Internet-by-Call Einwahlhilfe: das Programm enthält eine umfangreiche Liste von Internettarifen, die ohne Anmeldung, ohne Grundgebühr und ohne dauerhafte Vertragsverpflichtungen genutzt werden können. Vor der Einwahl legt man lediglich anhand des Schiebereglers für die voraussichtliche Surfdauer fest, wie lange man ungefähr online bleiben möchte und der HoodyLCR schlägt für die Einwahl den Tarif vor, der für die geplante Surfdauer die insgesamt niedrigsten Verbindungskosten verursacht. Die anfallenden Internetgebühren werden über die normale Telefonrechnung bezahlt, der HoodyLCR selbst sowie die regelmäßigen Tarifupdates sind kostenfrei.

Um den HoodyLCR zu installieren benötigt man einen PC mit Analog- oder ISDN-Modem und die Installationsdatei, die in unserer Download-Rubrik erhältlich ist. Es genügt, die Installationsdatei zu starten, der Installationsassistent leitet Sie durch die einzelnen Schritte der Installation. Nach erfolgreicher Installation startet der LCR und bietet zunächst eine kostensichere Einwahl über den Update-Tarif an, um die aktuellen Tarifdaten herunterzuladen. Damit ist die Installation abgeschlossen.

Der LCR läßt sich über die Systemsteuerung, Abschnitt "Software" deinstallieren. Auch unter Start | Programme | Hoody-LCR kann das Programm über die Verknüpfung "Hoody-LCR deinstallieren" entfernt werden.
Der HoodyLCR gleicht bei jeder Einwahl automatisch die PC-Uhr mit einer atomgenauen Internet-Uhr ab. So ist sichergestellt, daß die PC-Uhr genau geht, denn nur so kann der HoodyLCR den richtigen Tarif für die Einwahl vorschlagen. Personal Firewall Programme wie ZoneAlarm melden zusätzliche Serverkontakte, wenn die Option "Uhrzeit automatisch mit Atomzeit abgleichen" in den Programmoptionen unter "Verschiedenes" aktiviert ist, da der HoodyLCR dann nach erfolgreicher Einwahl außer den Tarifupdateservern auch die Zeitserver kontaktiert. Dieser Zugriff sollte in der Firewall dauerhaft erlaubt werden, damit der LCR die PC-Uhr korrekt einstellen kann.
In den Programmoptionen unter "Verschiedenes" findet sich die Einstellung "Bei eingestellter Standardverbindung warnen", die dafür sorgt, daß der HoodyLCR einen Hinweis ausgibt, wenn eine Internet Explorer Standard-DFÜ-Verbindung eingerichtet ist. Solche Standardverbindungen werden i.d.R. automatisch angewählt, sobald ein Programm Daten aus dem Internet holen möchte. Damit die HoodyLCR Einwahl nicht von solchen Standardverbindungen beeinträchtigt wird, warnt der HoodyLCR, wenn eine solche Standardverbindung eingerichtet wird und bietet an, diese Verbindung so einzustellen, daß es zu keinen Beeinträchtigungen kommen kann.
Die Interneteinwahl muß über den "Verbinden"-Button im HoodyLCR gestartet werden - es ist nicht vorgesehen, die Verbindung direkt über den DFÜ-Eintrag "hoody (NICHT direkt wählen)" herzustellen, weshalb wir dies direkt im Namen der DFÜ-Verbindung erwähnen. Eine Einwahl über einen Doppelklick auf den hoody-DFÜ-Eintrag wird immer erfolglos abgebrochen; starten Sie stattdessen den HoodyLCR und klicken Sie dort auf "Verbinden".
Wer einen ISDN-Anschluß hat, kann über eine ISDN-Leitung surfen und über die 2. Leitung telefonieren - möglich ist aber auch, beide ISDN-Leitungen zusammenzuschalten und zum doppelt so schnellen surfen zu verwenden. Dabei fallen allerdings auch doppelte Kosten an, da die gleiche Verbindung zwei Mal aufgebaut wird. In den Programmoptionen unter "Modem" können ISDN-Nutzer über einen Klick auf den "Info"-Button Details zur Kanalbündelung aufrufen.

Dieses Feld muß in der Regel leer bleiben - hier darf nicht die eigene Vorwahl oder gar Rufnummer eingetragen werden (die eigene Vorwahl wird in den Optionen unter "Gebühren" im entsprechenden Feld "Ortsvorwahl" eingetragen).

Ausnahme: wer eine Nebenstellen-ISDN-Anlage verwendet und auch für normale Telefongespräche eine zusätzliche Null wählen muß, um externe Anschlüsse zu erreichen, benötigt diese zusätzliche Null als "Vor-Vorwahl" auch bei der LCR-Einwahl. In den Optionen unter "Modem" kann die Null oder auch eine abweichende Amtskennziffer eingetragen werden. Der LCR wählt dann vor der eigentlichen Providerrufnummer zunächst die im Feld eingetragene Ziffer. Benötigt die ISDN-Anlage eine Wartezeit nach dem Wählen der Amtskennziffer, kann man ein Komma an die Null anhängen - der Eintrag 0,, im Amtskennzifferfeld führt also dazu, daß zunächst eine Null zur Amtsholung gewählt wird, dann 2 Sekunden gewartet wird und anschließend die Rufnummer des ausgewählten Tarifs gewählt wird.

Der HoodyLCR verwendet einen normalen DFÜ-Eintrag, um die Wählverbindung aufzubauen. Änderungen an dem DFÜ-Eintrag "hoody (NICHT direkt wählen)" sind nicht vorgesehen - wird dort z.B. die Verbindungsfreigabe aktiviert, um weiteren PCs im heimischen Netzwerk die LCR-Verbindung zugänglich zu machen, ist diese Einstellung nur für die aktuelle Einwahl gültig und wird beim nächsten Einwahlvorgang zurückgesetzt.

Möchte man Eigenschaften des DFÜ-Eintrags dauerhaft ändern, muß also zunächst in den Programmoptionen unter "Modem" die Option "Eigene DFÜ-Einstellungen beibehalten" aktiviert werden. Sie sorgt dafür, daß der LCR nur noch Einwahlnummer und Zugangsdaten an den DFÜ-Eintrag übergibt, die übrigen Einstellungen aber vom Benutzer selbst vorgenommen werden können.

Da viele Tarife in günstige und teuere Zeitzonen aufgeteilt sind, wacht die Funktion "Echtzeit-Tarifwechsel" darüber, daß man die Tarife nur zu den günstigen Zeiten nutzt und nicht versehentlich in die teureren Zeitzonen hineinrutscht. Wir der aktuell genutzte Tarif zur nächsten Stunde teurer, bietet der HoodyLCR den Wechsel zum ab der nächsten Stunde günstigsten Tarif an. Wie frühzeitig dieser Hinweis erscheinen soll, läßt sich in den Optionen unter "Gebühren" bei der Funktion "Mit Hinweismeldung" einstellen. 

In den Programmoptionen unter "Gebühren" kann man festlegen, ob der HoodyLCR eine inaktive Verbindung automatisch trennen soll. Inaktiv ist eine Verbindung, wenn eine gewisse Zeit keine Daten übertragen wurden. So kann man verhindern, daß eine Verbindung, die man versehentlich nicht getrennt hat, dauerhaft weiterbesteht und unnötig Kosten verursacht. Sinnvoll ist eine Einstellung von 10-15 Minuten, nach deren Ablauf eine nicht benutzte Verbindung automatisch beendet wird.

Beachten Sie bitte, daß der HoodyLCR die Verbindung nicht trennt, wenn andere Programme periodisch die hergestellte Verbindung nutzen - ist beispielsweise ein Emailprogramm aktiv, das im Abstand von 5 Minuten das Emailkonto abruft, gilt die Verbindung nicht als "Inaktiv" und eine automatische Trennung findet nicht statt.

 

Wer eine Telefonie-Flatrate gebucht hat, über die Festnetz-Gespräche kostenlos geführt werden können, kann bereits bei der Installation des LCR diese Option ankreuzen oder sie nachträglich in den Programmeinstellungen unter "Gebühren" aktivieren. Der HoodyLCR wird zukünftig besonders attraktive Einwahlmöglichkeiten speziell für Telefonie-Flatratekunden einblenden.

Die Tarifliste enthält Zugänge, bei denen zusätzlich zum Minutenpreis eine Einwahlgebühr berechnet wird, die in der Spalte "Cent/Min" in Klammern hinter dem Minutenpreis angegeben ist. Diese Tarife haben oft einen niedrigeren Minutenpreis als Tarife ohne Einwahlgebühr, allerdings lohnt sich die Einwahl bei solchen Tarifen nur, wenn man länger online bleiben möchte.


Wird in den Programm-Optionen unter Gebühren "Tarife mit Einwahlgebühr ausblenden" aktiviert, zeigt der LCR keine solchen Tarife mehr an. Sinnvoller ist aber, diese Tarife nicht auszublenden und stattdessen den Schieberegler für die voraussichtliche Surfdauer zu verwenden: dort kann man grob einstellen, wie lange man in etwa online bleiben möchte. Der HoodyLCR errechnet automatisch, ob sich für diese Verbindungsdauer ein Tarif mit Einwahlgebühr lohnt - ob also die zusätzlich anfallende Einwahlgebühr auf genügend Onlineminuten umgelegt wird und man von dem niedrigeren Minutenpreis profitieren kann. Der Benutzer braucht sich so nicht darum zu kümmern, ob ein Tarif mit Einwahlgebühr in Frage kommt, oder ob ein Tarif ohne Einwahlgebühr insgesamt günstiger käme.

Tarife, deren Takt mit "60" angegeben ist, werden im Minutentakt abgerechnet: auch wenn man nur 1 Sekunde online war, bezahlt man für die gesamte angebrochene Minute. Tarife mit Sekundentaktung werden mit "1" in der Spalte Takt gekennzeichnet - hier bezahlt man anteilig nur die tatsächlich genutzten Sekunden. Wird in den LCR-Optionen unter "Gebühren" die Funktion "Nur Tarife im Sekundentakt anzeigen" ausgewählt, enthält die Liste nur noch Sekundentakt-Tarife. Dies empfiehlt sich nur für solche Fälle, in denen man sehr kurze Verbindungen herstellen möchte, zum Beispiel, um das Emailkonto auf neu eingetroffene Nachrichten zu prüfen. 

Tarife, die Sie nicht nutzen möchten, können in die Blacklist verschoben werden, indem man den Tarif mit der rechten Maustaste anklickt und "Zu der Blacklist hinzufügen" auswählt. Diese Tarife werden dann weder zur Einwahl noch zum Tarifwechsel vorgeschlagen. Um einen Tarif aus der Sperrliste herauszunehmen, muß unter "Vergleich für" die Kategorie "Alle Tarife" ausgewählt sein. Blättern Sie ganz ans Ende der Tarifliste. Um einen gesperrten Tarif aus der Sperrliste zu nehmen, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und wählen Sie "Aus der Blacklist entfernen" aus.


Die gesperrten Tarife sind nur am Ende der Tarifliste sichtbar, wenn "Vergleich für -> Alle Tarife" ausgewählt ist. Bei "Empfohlene Tarife" oder "Normale Tarife" erscheinen sie nicht.

Beim Zugriff auf das Modem/ISDN-Gerät und bei der Einwahl können verschiedenste so genannte "DFÜ-Netzwerk Fehler" auftreten, die von Windows gemeldet werden und aus einem Text und einer Fehlernummer bestehen. Je nach Windows-Version und installierten Modem/ISDN-Treibern sind diese Rückmeldungen mehr oder weniger aufschlussreich und zuverlässig. Tritt ein solcher Einwahl-Fehler auf, notieren Sie die Fehlernummer und wenn möglich auch die Meldung und kontaktieren Sie unseren Support. Eine Liste der DFÜ-Fehler gibt es bei Microsoft.
Alle Verbindungen, die man über den LCR hergestellt hat, werden über die normale Telefonrechnung abgerechnet. Dort erscheinen die Provider-Gebühren im Abschnitt "Beträge anderer Anbieter". Für die Nutzung des HoodyLCR muss man nichts bezahlen, das Programm selbst und die regelmäßigen Tarifupdates sind kostenlos.
Die Tarifanbieter melden uns ihre Zugänge per Tarifformular. Für Tarife, die nicht vertreten sind, liegen uns keine solchen Tarifbestätigungen vom Anbieter vor, die aber Voraussetzung für die Aufnahme in die Tarifdatenbank sind. Schreiben Sie uns, wenn Sie anmeldefreie Internet-by-Call Tarife kennen, die Sie in der Tariftabelle vermissen. Wir setzten uns gerne mit dem Anbieter in Verbindung, können die Tarife aber nur aufnehmen, wenn der Provider bereit ist, unsere Tarifformulare auszufüllen.   

Der HoodyLCR prüft bei jeder Einwahl, ob aktualisierte Tarifdaten vorliegen, die gegebenenfalls automatisch heruntergeladen werden. Ist die lokale Tarifliste nicht aktuell genug, zeigt der LCR aus Gründen der Kostensicherheit nur noch einen einzelnen, kostensicheren Update-Tarif an, über den die aktuelle Tarifliste automatisch heruntergeladen wird, anschließend trennt der LCR die Verbindung automatisch. Damit der LCR immer aktuell bleibt, darf man den Zugriff des LCR auf das Internet nicht per Firewall blockieren - wenn also die Firewall meldet, daß die Anwendung "hoody.exe" auf das Internet zugreifen möchte, muß "Erlauben" / "Immer erlauben" ausgewählt werden.


Tarifupdates werden nur bei Bedarf veröffentlicht - wenn also einige Tage lang keine neue Tariftabelle veröffentlicht wird, ist das kein Fehler. Der LCR blendet nicht mehr gültige Tarife automatisch aus, sodaß auch bei längerer Nutzungspause kein Kostenrisiko besteht.

Prüfen Sie bitte zunächst in dieser FAQ, ob es sich um einen Fehler handelt oder ob sich ein vermeintliches "Fehlverhalten" der Software erklären lässt. Falls es sich um einen Fehler handelt, durchsuchen Sie bitte unser Supportforum nach einer Lösung. Wenn Sie dort nicht fündig werden, senden Sie uns bitte eine aussagekräftige Fehler-Beschreibung an unsere Support-Emailadresse. (Bei welcher Funktion tritt der Fehler auf, welche Umstände führten dazu? Welche Windows-Version verwenden Sie, welche LCR-Version ist im Einsatz?). Falls möglich und sinnvoll, freuen wir uns auch über einen Screenshot der Fehlermeldung. 

Der schnellste Weg uns zu erreichen, ist ein Anruf über die kostenlose Support-Hotline 0 800 - 88 666 10 (werktags zwischen 9.30 und 17.00 Uhr).
 

Da der HoodyLCR nur Einwahlnummern in Deutschland enthält, klappt´s leider auch nur von hier aus - den HoodyLCR im Ausland zu benutzen klappt deshalb nicht, weil die Internet-by-Call Einwahlnummern vom Ausland aus nicht erreichbar sind. Wer sich bei einem kurzzeitigen Auslands-Aufenthalt ins Internet einwählen möchte, kann folgende Rufnummern benutzen:

0049-821/4506374
0049-906/2999849

Login: safer Passwort: safer (gilt für beide Rufnummern)

Eine Einwahl mit dem Handy ist mit diesen Nummern auch möglich. Die Kosten für solche Einwahlen richten sich nach dem im Ausland genutzten Anbieter, der ein Auslands-Telefongespräch nach Deutschland berechnen wird.

Es gibt unter folgender Adresse auch eine umfangreiche Liste von ausländischen Providern. Man kann dort für fast jedes Land der Welt eine Anbieter-Liste mit Internetzugängen abrufen: www.freedomlist.com/find.php3 Gerade für den Urlaub findet sich so meist doch noch ein passender Zugang.

Einige Virenscanner - z.B. Norman Antivirus - arbeiten mit einer Technik, die sich "Heuristik" nennt. Heuristik bedeutet dabei, dass das Antivirenprogramm versucht, mit algorithmischen Methoden im Programm- oder Makrocode einer Anwendung virentypische Merkmale herauszufiltern. Dabei können normale Funktionen, wie sie z.B. vom HoodyLCR verwendet werden, als virenähnlich eingestuft werden. Die Meldung lautet dann meistens "...könnte einen unbekannten Virus enthalten..." o. ä.


Sicher ist, dass der HoodyLCR virenfrei ist. Sollte die verwendete Antiviren-Lösung dennoch beim Download oder der Installation des HoodyLCR anschlagen, wenden Sie sich bitte mit Details zu der Meldung und dem Hersteller des Antivirenprogramms an unseren Support.

Notebooks (3)

Fragen zu häufigen Problemen, die bei Notebooks auftreten

Den Netzstecker ziehen, den Akku rausnehmen und 10 Sek. warten. Anschließend den Akku wieder einsetzen oder den Netzstecker verbinden und das Notebook einschalten.
Beim Start die F8-Taste festhalten, dann die Option „Abgesicherter Modus“ wählen. Jetzt werden beim Laden viele Treiber und Programme ausgeschaltet. Läuft das Notebook im abgesicherten Modus, könnte ein neu angeschlossenes Gerät (z.B. eine TV-Karte) oder das zuletzt installierte Programm die Fehlerquelle sein. Hilfe: Das Gerät ausstecken bzw. das letzte Programm wieder deinstallieren.
Prüfen Sie, ob die Bildschirmausgabe versehentlich auf einen externen Bildschirm umgeschaltet ist. Durch drücken der Taste FN (meist blau oder grau hinterlegt; Tastatur unten links) und gleichzeitig des Monitorsymbols (meist Taste F5) wird die Ausgabe wieder auf das interne TFT-Display umgestellt.